Interview

"Mehr Komfort, weniger Kosten"
Wer sich berufsbedingt ein Leben lang mit der technischen Ausstattung von Gebäuden beschäftigt hat, der stellt auch in seinem privaten Umfeld besondere Ansprüche. Als bei Klaus Glatthorn aus Oberursel ein Austausch seiner alten Heizungsanlage nötig wurde, fiel ihm die Entscheidung leicht: Er setzt erneut auf hocheffiziente Erdgas-Brennwerttechnologie.

Im vergangenen Februar musste es plötzlich sehr schnell gehen. Ein technischer Defekt im Bereich der elektronischen Bauteile brachte die 18 Jahre alte Gas-Brennwertheizung von Klaus Glatthorn zum Erliegen. Nichts ging mehr, und es wurde von Stunde zu Stunde kälter in dem Reihenendhaus, das die Familie Glatthorn 1979 neu bezogen hatte. „Ersatzteile gab es nicht mehr, ein Austausch war die einzige Alternative“, beschreibt Klaus Glatthorn die Situation – und das mitten im kalten Frühjahr!

Der heimische Kälteeinbruch traf den Eigenheimbesitzer allerdings nicht ganz unvorbereitet. Schon länger hatte er mit einem Austausch seiner Heizungsanlage geliebäugelt. Außerdem hatten ihn die Stadtwerke Oberursel auf die sogenannten „Raustauschwochen“ aufmerksam gemacht, in deren Rahmen der Heizungstausch bezuschusst wird. „Moderne Anlagen sind weitaus effizienter und können wesentlich besser gesteuert werden“, weiß Glatthorn, der sich bis zu seiner Pensionierung vor fünf Jahren auch beruflich mit der Technischen Gebäudeausrüstung und dem Technischen Gebäudemanagement als Fachplaner, Errichter und Gebäudemanager beschäftigt hat. Seit seinem offiziellen Ruhestand ist er als freiberuflicher beratender Ingenieur für Technisches Gebäudemanagement tätig. Die weitere Nutzung von Erdgas stand für ihn außer Frage. „Ich habe rundum gute Erfahrungen mit Erdgas gemacht, es gab nie Versorgungsengpässe oder andere Probleme“.

Moderne Heizungen eine Klasse für sich
Gerade in den letzten Jahren hat sich im Bereich der Erdgas-Brennwerttechnologie viel getan. Während bei alten Systemen noch viel Energie durch den Schornstein verloren geht, nutzen moderne Brennwertheizungen die entstehende Abwärme auch als Heizwärme. Auf diese Weise sind Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent gegenüber Altgeräten möglich. Und das rechnet sich letztendlich nicht nur für den Hausbesitzer, sondern vor allem für die Umwelt.

Der Austausch ist schnell & unkompliziert
Mit der Firma Schell Wasser- und Energietechnik fand Klaus Glatthorn einen ortsansässigen Fachbetrieb, der ihn nicht nur durch kurze Anfahrtswege, sondern auch sein Knowhow überzeugte. „Im Falle einer Störung ist mir der direkte Kontakt wichtig“, verdeutlicht Klaus Glatthorn, der es sich nicht nehmen ließ, beim Austausch hautnah dabei zu sein. „Alles verlief absolut reibungslos. Es mussten lediglich ein paar Löcher in die Wand gebohrt und einige Rohranschlüsse verändert werden, das war alles“, erklärt er begeistert. Keine drei Tage nach dem Ausfall der alten Anlage war es bereits wieder wohlig warm im Haus von Ehepaar Glatthorn.

Klaus Glatthorn bei der Einweisung seiner neuen Heizungsanlage mit dem Techniker der Firma Schell Wasser- und Energietechnik.

Komfortable Bedienung per Touchscreen und App
Schnell offenbarten sich dem ehemaligen Technischen Gebäudeausstatter die umfangreichen Werte der neuen Heizungsanlage. Und die liegen für ihn vor allem in den komfortablen Steuerungsmöglichkeiten. „Ganz einfach per Touchscreen“, so Klaus Glatthorn. Er hat in seinem Haus zwei Heizkreisläufe – einen für die Fußbodenheizung, den anderen für die Heizkörper. Die neue Anlage bietet ihm die Möglichkeit, beide Kreisläufe noch individueller zu steuern und an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Und das ist laut Klaus Glatthorn bares Geld wert. Für jeden einzelnen Tag der Woche kann er detaillierte Einstellungen vornehmen – ganz nach dem Motto „Wenn keiner zu Hause ist, dann muss auch die Heizung nicht auf Hochtouren arbeiten“. Und wenn sich die Pläne spontan ändern? Dann kann er seine Heizung genauso spontan anpassen. „Wenn wir mal bis in den Morgen feiern wollen, dann müssen unsere Gäste selbstverständlich nicht ab 22 Uhr frieren“, bemerkt Klaus Glatthorn, der die Heizleistung normaler Weise über Nacht erheblich reduziert. Momentan nutzt er zur Steuerung seiner Anlage den integrierten Touchscreen. Künftig möchte er auch die Möglichkeit wahrnehmen, seine Heizung via Smartphone zu steuern, ganz bequem per App.

Erhebliche Kosteneinsparungen schonen die Haushaltskasse
Als beratender Ingenieur für Technisches Gebäudemanagement ist es für Klaus Glatthorn selbstverständlich, auch in seinem privaten Eigenheim detailliert Buch über die laufenden Erdgasverbräuche zu führen. Eine Berufskrankheit, wie er schmunzelnd behauptet. Bereits wenige Monate nach Inbetriebnahme der neuen Anlage sprechen die dokumentierten Zahlen eine deutliche Sprache: Mit der neuen Anlage – die ihn samt Einbau rund 8.000 Euro gekostet hat – benötigt er 15 Prozent weniger Erdgas. Entsprechend sinken auch seine monatlichen Abschlagszahlungen.

Sein Erdgas bezieht Klaus Glatthorn von den Stadtwerken Oberursel – aus Heimatverbundenheit wie er sagt, aber auch weil der Preis stimmt. An der Umrüstung haben sich die Stadtwerke mit einem einmaligen Zuschuss von 700 Euro im Zuge der „Raustauschwochen“ in Hessen beteiligt. Zudem freut er sich als Vorsitzender des örtlichen Kulturvereins, dass die Stadtwerke regelmäßig klassische Konzerte bezuschussen und damit das kulturelle Leben in Oberursel fördern: „So wird aus meinen Abschlägen ein Stück Hörgenuss für alle.“