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Erfolgreicher GirlsDay bei den Stadtwerken

(vom 28.03.2014)

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Stadtwerke Oberursel am Girls`Day. Sechs Schülerinnen nutzten heute den bundesweiten „Mädchen-Zukunftstag", um bei dem lokalen Energieversorger Einblicke in typische Männer-Berufe zu erhalten: Im technischen Betriebshof der Stadtwerke lernten die Schülerinnen den Arbeitsalltag eines Gas- und Wasserinstallateurs kennen und im Bereich Planung und Leitungsdokumentation den Beruf Vermessungsingenieur.

Zu Beginn des Tages erhielten die Mädchen einen Überblick über diverse Geschäftsfelder der Stadtwerke. Danach wurde es dann konkret: Die Mädchen bekamen einen Einblick, wie die Planungen von Gas- und Wasserleitungen durchgeführt werden. Danach ging es auf eine der Stadtwerke-Baustellen in Oberursel und die Mädchen konnten sich in der Praxis ein Bild davon machen, welche Arbeiten notwendig sind, um Leitungen zu verlegen. Anhand einer so genannten Satellitenvermessung, die der Vermessungsingenieur Sven Kleinschmidt mit den Mädchen durchführte, konnten alle selbst mit einem GPS-Vermessungsgerät arbeiten. Das fanden die Schülerinnen sehr faszinierend.

Danach wurde das Thema Wassergewinnung bearbeitet: Zuerst ging es zur Entsäuerungs- und Wasseraufbereitungsanlage Hohemark und anschließend zu einem Wasser-Hochbehälter in unmittelbarer Nähe. Die Überprüfung und Kontrolle der Wasserqualität standen hier im Vordergrund. „Das Oberurseler Wasser schmeckt mir jetzt noch besser, weil ich gelernt habe, dass die Wasserqualität sehr gut ist und perfekt kontrolliert wird", meint Jessica von Zastrow.

Die sechs Schülerinnen, die derzeit die 5. bis 7. Klasse besuchen, fanden den Girls‘Day bei den Stadtwerken Oberursel sehr spannend und beeindruckend: „Wenn ich nach diesem Tag zu Hause den Wasserhahn aufdrehe, werde ich an das Rohrleitungsnetz der Stadtwerke denken - und weiß jetzt sogar, wie dieses geplant und gebaut wird", so Janna Steden. Auch zum Thema Erdgas haben die Schülerinnen einiges gelernt: Zu Beginn der Veranstaltung konnten sie die Frage, ob das von ihnen bewohnte Haus mit Erdgas beheizt wird, nicht beantworten. Am Ende der Veranstaltung wussten sie ganz genau, welche Leitung ihr Haus versorgt und wie aufwändig es ist, alle Leitungen zu dokumentieren und instand zu halten.

Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Funke freute sich über den gelungenen Tag: „Es freut uns, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Schülerinnen interessiert am Girls‘Day der Stadtwerke teilgenommen haben und wir ihnen erste Einblicke in einige technische Berufe geben konnten. Vielleicht haben wir ja sogar bei einigen einen Impuls für ihre persönliche Zukunft gegeben".

Hintergrundinformationen

Der „Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag" findet seit 2001 jährlich im April statt und ist das weltweit größte Berufsorientierungsprojekt speziell für Mädchen. Schülerinnen der fünften bis zehnten Klassen machen Schnupperpraktika in Berufen, in denen vorwiegend Männer arbeiten, probieren sich in Workshops zu Naturwissenschaften und Handwerk aus und lernen Frauen in Führungspositionen kennen.

In Deutschland wird der Girls'Day gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Deutschland. Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. auf Bundesebene koordiniert.

Mit der aktiven Teilnahme sollen die Mädchen motiviert und ermutigt werden, sich für eine qualifizierte Ausbildung oder ein Studium in derzeit noch „frauenuntypischen" Berufsfeldern, insbesondere in Technik, IT, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften, zu entscheiden.

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Sechs Schülerinnen erhielten während des Girls`Day bei den Stadtwerken umfassende Einblicke in die tägliche Arbeit des technischen Bereichs und konnten Wasserrohrleitungen sogar selbst zuschneiden.
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