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Klimaschutz liegt den Stadtwerken Oberursel am Herzen - Unternehmen ist klimaneutral

Waldbild

(vom 27.02.2020)

Die Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH bietet seit 1. Januar 2020 ihren Kunden ausschließlich Ökostrom an. Dieser wird zu 100 Prozent in alpinen und skandinavischen Wasserkraftanlagen erzeugt. Der Ökostrom ist TÜV Nord zertifiziert und trägt das TÜV Nord-Qualitätssiegel.

Darüber hinaus hat der Stadtwerke Oberursel-Unternehmensverbund für die CO2-Kompensation seines Eigenverbrauchs im Jahr 2020 insgesamt 3.687 Tonnen Kohlendioxid über den Kauf von entsprechenden Emissionsminderungszertifikate ausgeglichen. „Klimaneutral bedeutet, dass die schädlichen Wirkungen des für 2020 prognostizierten Kohlendioxid-Ausstoß des Unternehmens berechnet und durch Maßnahmen an anderer Stelle ausgeglichen werden“, so Jürgen Funke, Geschäftsführer der Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH.

Bei der Berechnung des gesamten Kohlendioxid-Ausstoßes des Unternehmensverbundes wurden auf Basis der Verbräuche der vergangenen Jahre die Emissionen berechnet, die 2020 voraussichtlich in folgenden Bereichen entstehen werden: Heizung, Wasserverbrauch, Stadtwerke-Fuhrpark, Geschäftsreisen und Arbeitswege der Mitarbeiter*innen sowie Papierverbrauch.

Konkret wird mit den über die First Climate Markets GmbH aus Bad Vilbel gekauften Emissionsminderungszertifikate ein hochwertiges Waldschutzprojekt für den nachhaltigen Paranuss-Anbau in Peru gefördert.

Mit ihrem Engagement zur Klimaneutralität des gesamten Unternehmensverbundes verfolgen die Stadtwerke Oberursel konsequent den bereits vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Hintergrundinformation: Was ist Klimaneutralität?
Treibhausgas-Emissionen können vermieden, gesenkt oder neutralisiert werden.

Neutralisierung bedeutet, dass Emissionen, die nicht oder nur mit extrem hohem Aufwand, verhindert, eingespart oder vermieden werden können, ausgeglichen werden. Hier liegt die Grundidee eines Gleichgewichts zugrunde: Da Treibhausgase eine globale Schädigungswirkung haben, ist es für den Klimaschutz an sich nicht relevant, wo Emissionen entstehen oder vermieden werden. Die Neutralisierung erfolgt durch den Erwerb von so genannten Emissionsminderungsnachweisen aus hochwertigen Klimaschutzprojekten.

Mit Hilfe der freiwilligen CO2-Kompensation können private Unternehmen und Organisationen in Klimaschutzprojekte in anderen Ländern investieren. Dadurch entstehen wirtschaftliche Anreize für Projektentwickler, zusätzliche Emissionsreduktionsprojekte zu initiieren, die sonst nicht durchführbar wären. Diese „Zusätzlichkeit“ gegenüber einem angenommenen Baseline-Szenario ist ein wichtiges Kriterium für die Zulassung eines Klimaschutzprojektes für das Verfahren der freiwilligen CO2-Kompensation. Emissionsminderungen aus anerkannten Projekten können von Unternehmen und anderen Investoren erworben und für die Kompensation eigener CO2-Emissionen genutzt werden.

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