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Klimaschutz spielt bei den Stadtwerken Oberursel eine wichtige Rolle: Unternehmensverbund kompensiert klimaschädliches Kohlendioxid

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(vom 12.04.2021)

Die Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH bietet ihren Kund*innen nun schon im zweiten Jahr ausschließlich Ökostrom an. Dieser wird zu 100 Prozent in regenerativen Erzeugungsanlagen, überwiegend aus Wasserkraft, erzeugt. Der Ökostrom ist TÜV Nord zertifiziert und trägt das TÜV Nord-Qualitätssiegel.

Zudem hat der Stadtwerke Oberursel-Unternehmensverbund für die CO2-Kompensation seines jährlichen Eigenverbrauchs bereits zum zweiten Mal Emissionsminderungszertifikate erworben. Insgesamt wurden für das Jahr 2021 2.164 Tonnen Kohlendioxid durch den Kauf entsprechender Zertifikate ausgeglichen. „CO2-Kompensation bedeutet, dass der mit dem direkten Geschäftsbetrieb verbundene Kohlendioxid-Ausstoß berechnet und durch Maßnahmen an anderer Stelle ausgeglichen wird“, so Jürgen Funke, Geschäftsführer der Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH.

Bei der Berechnung der CO2-Emmisionen des Unternehmensverbundes dienen die Verbräuche des Vorjahres als Basis. Hierbei werden die folgenden Bereiche berücksichtigt: Heizung, Strom, Wasserverbrauch, Stadtwerke-Fuhrpark, Geschäftsreisen, Arbeitswege der Mitarbeiter*innen sowie Papierverbrauch.

Im Rahmen einer Nachschau wird zudem die Kompensation des abgeschlossenen Vorjahres verifiziert. Sofern hierbei gegenüber der Ursprungsmeldung ein gestiegener Bedarf festgestellt wird, werden die noch nicht kompensierten Mengen nachträglich ausgeglichen.

Konkret wird mit den über die First Climate Markets GmbH aus Bad Vilbel gekauften Emissionsminderungszertifikate ein hochwertiges Waldschutzprojekt für den nachhaltigen Paranuss-Anbau in Peru gefördert. 

Mit ihrem Engagement zur Klimaneutralität des gesamten Unternehmensverbundes verfolgen die Stadtwerke Oberursel konsequent den bereits vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. 

Hintergrundinformation: Was ist Klimaneutralität?

Treibhausgas-Emissionen können vermieden, gesenkt oder neutralisiert werden.Neutralisierung bedeutet, dass Emissionen, die nicht oder nur mit extrem hohem Aufwand verhindert, eingespart oder vermieden werden können, ausgeglichen werden. Hier liegt die Grundidee eines Gleichgewichts zugrunde: Da Treibhausgase eine globale Schädigungswirkung haben, ist es für den Klimaschutz an sich nicht relevant, wo Emissionen entstehen oder vermieden werden. Die Neutralisierung erfolgt durch den Erwerb von so genannten Emissionsminderungsnachweisen aus hochwertigen Klimaschutzprojekten.

Mit Hilfe der freiwilligen CO2-Kompensation können Unternehmen und Organisationen in Klimaschutzprojekte in anderen Ländern investieren. Dadurch entstehen wirtschaftliche Anreize für Projektentwickler, zusätzliche Emissionsreduktionsprojekte zu initiieren, die sonst nicht durchführbar wären. Die Emissionsminderungen aus anerkannten Projekten können von Unternehmen und anderen Investoren erworben und für die Kompensation eigener CO2-Emissionen genutzt werden.

 

 

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