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Stadtwerke Oberursel führen „Trinkwasser-Ampel“ ein, um nachhaltiges Wassersparen zu erleichtern

Trinkwasser-Ampel grün

(vom 04.05.2020)

Die Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH hat die Idee der Stadt Kronberg im Taunus aufgegriffen und ebenfalls eine „Trinkwasser-Ampel“ eingeführt. Mittels dieser sollen die Oberurseler Bürgerinnen und Bürger ihr Trinkwasser-Verbrauchsverhalten an die entsprechende Situation besser anpassen können. Online ist dieses Tool ab sofort unter https://www.stadtwerke-oberursel.de/Wasserampel auf den Internetseiten des Unternehmens aufrufbar. Hiermit möchte das Unternehmen alle Bürger*innen für nachhaltiges Wassersparen sensibilisieren. Je nach Signal der Wasserampel bittet das Unternehmen alle Oberurseler, ihr Verbrauchsverhalten entsprechend anzupassen. Aktuell steht die Ampel auf „Grün“. Um immer über das aktuelle Signal informiert zu sein, empfiehlt der lokale Trinkwasserversorger, die Unternehmensseite der Stadtwerke Oberursel regelmäßig zu besuchen, die Facebook-Seite des Unternehmens zu abonnieren oder die TaunaApp Oberursel auf dem Smartphone zu installieren.

Christof Fink, Erster Stadtrat der Stadt Oberursel (Taunus) und zuständiger Dezernent für die Stadtwerke Oberursel, und Jürgen Funke, Geschäftsführer der Stadtwerke Oberursel, fordern alle Bürgerinnen und Bürger in Oberursel dazu auf, grundsätzlich sparsam mit der Ressource Trinkwasser umzugehen und zukünftig entsprechend der „Trinkwasser-Ampel“ zu handeln, um einen Trinkwassernotstand in den kommenden Monaten zu vermeiden.

Aktuelle Trinkwassersituation in Oberursel
Die Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH verzeichnete sehr früh in diesem Jahr hohe Tagesverbräuche. Diese lagen mit einer Tagespitze von 8.700 Kubikmetern um rund 1.000 bis 1.500 Kubikmeter über dem durchschnittlichen Tagesverbrauch des Vergleichszeitraumes. Sicherlich war dies auch darauf zurückzuführen, dass viele Menschen aufgrund der Corona-Pandemie vermehrt Zuhause sind und aufgrund der anhaltenden Trockenheit ihre Gärten mehr bewässert haben.

Zudem sind die Niederschläge im April praktisch ausgeblieben, statt der Normalmenge von 64 mm fielen nur 2 mm im Gebiet Kleiner Feldberg. Der Trinkwasserbedarf war durch die Trockenheit jedoch verhältnismäßig hoch und lag in Bereichen eines normalen Sommers.

Außerdem ist eine zunehmende Absenkung des Grundwasserspiegels zu beobachten. Das hat vielerlei Ursachen, so fehlten im vergangenen Winter geschlossene Schneedecken und die Vegetationsphase setzte wegen des ausgebliebenen Winters früher ein. So kommt immer weniger Wasser in den Grundwasserleitern an.

 

 

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