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Stadtwerke Oberursel unterstützen gemeinnützige Projekte mit „Corona-Hilfe“ auf Crowdfunding-Plattform

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(vom 05.06.2020)

Ab sofort erhalten gemeinnützige Vereine oder Initiativen aus Oberursel und dem Hochtaunuskreis eine „Corona-Hilfe“ von 250 Euro von den Stadtwerken Oberursel, wenn sie auf der Crowdfunding-Plattform TaunaCrowd ihre Projekte bis 31. August 2020 einstellen. Einzige Voraussetzung: die eingestellte Projektsumme für das gemeinnützige Projekt muss mindestens 1.000 Euro betragen.
Zudem unterstützt das Unternehmen alle eingestellten Projekte über den sogenannten „Stadtwerke-Fördertopf“: Bei jedem eingegangen Betrag von mindestens 10 Euro gibt das Unternehmen 5 Euro dazu. Während des Zeitraums der Aktion verdoppeln die Stadtwerke Oberursel die Höhe des monatlichen Fördertopfs von 250 Euro auf 500 Euro.

Bereits seit März 2019 ist die Crowdfunding-Plattform des lokalen Energieversorgers unter www.taunacrowd.de online. Seither konnten bereits sechs Projekte erfolgreich über diese Plattform finanziert werden.

„Mit der „Corona-Hilfe“-Aktion möchten wir den Vereinen und Initiativen in der Region unter die Arme greifen, denn auch sie sind schwer gebeutelt von der Corona-Pandemie. Viele von ihnen mussten monatelange Einschränkungen hinnehmen, die ganz und gar nicht im Sinne ihrer Satzungen waren. Hinzu kommt, dass die Vereine in der aktuellen Situation auch keine Gelder über Veranstaltungen generieren können, die normalerweise ab Frühjahr stattfinden“, so Andrea Königslehner, Leiterin Marketing & Kommunikation bei den Stadtwerke Oberursel.

Ludwig Reuscher, Vorsitzender des Vereinsring Oberursel, kann dies nur bestätigen: „Nach einer anfänglichen Lethargie sind die Vereine nun wieder bereit, in die Zukunft zu blicken und neue Projekte anzugehen. Von daher ist es toll und genau der richtige Zeitpunkt, dass die Stadtwerke über ihre Crowdfunding-Plattform nun mit dieser zusätzlichen Förderung einen weiteren Anreiz hierzu schaffen.“

„Wir hoffen, dass viele regionale Vereine diese tolle Möglichkeit der Projektförderung in diesen herausfordernden Zeiten nutzen. Zusätzlich zur Projektfinanzierung können die Projektstarter*innen ihre Projekte und Vereine auf diesem Weg außerdem einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Schließlich erfolgt die Projektunterstützung im klassischen Sinne des Crowdfundings absolut transparent und demokratisch, das heißt unterstützt werden vor allem die Projekte, die in den Augen der Unterstützer*innen den größten Beitrag zum Gemeinwohl leisten“, erklärt Andrea Königslehner.

Einfaches Prinzip
Die TaunaCrowd funktioniert nach dem Alles oder nichts-Prinzip: Projektstarter*innen, die finanzielle Unterstützung für die Umsetzung eines gemeinnützigen Projekts benötigen, beschreiben dieses auf der Crowdfunding-Plattform. Der Förderbedarf und der Spendenzeitraum werden auf der TaunaCrowd öffentlich gemacht. Innerhalb von maximal 60 Tagen können die Projektstarter*innen bei Familie, Freunden und Bekannten sowie über soziale Netzwerke und sonstige Medien für ihr Projekt werben und Geld zur Verwirklichung ihres Lieblingsprojektes einsammeln. Wenn die anfangs definierte Summe zusammenkommt, wird der Betrag ausgezahlt. Wird das Ziel verfehlt, erhalten die Unterstützer*innen ihr Geld automatisch zurück. Sollte mehr Geld für ein Projekt zusammenkommen als ursprünglich geplant, profitieren die Projektstarter*innen, denn das Crowdfunding ist nach oben offen.

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